Vista Beta 2 der Test!

Wuha, ich dachte wirklich die Public Betatest Geschichte sei ein Marketing Gag.

Aber ich hab Sie, der Download lief dann tatsächlich an, so nach einer Woche immer wieder draufklickend. Also die Installation gestartet und dann wollte ich die Vista Beta in meine Testpartition (5GB) installieren. Pustekuchen, mindestens 6,9GB erforderlich!!!

OK GParted ausgepackt, 3 zusätzliche GB freigeschaufelt und Installation erneut gestartet.
Aha, 8.9GB werden empfohlen. Es muss sich aber mit 7,9GB begnügen, basta!

Wie, was, kann nicht installiert werden?
Ach, ich vergaß, Windows kann man immer noch nicht in ein logisches Laufwerk in einer erweiterten Partition installieren, wie unflexibel, FETTES MINUS!!!

Was mach ich nu?

Eigentlich ist mir schon wieder die Lust vergangen.
Wenn mein Job es nicht erforderlich machen würde mir den Kram anzutun würd ich’s glaub ich lassen und die DVD an einen Kumpel verschenken.

Danke Bill für dieses Meisterwerk an modernem Betriebssystem…:-(

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Windows Vista Beta 2

Microsoft probiert mal was neues!

In der OpenSource Szene ist der Test durch die Nutzer weit verbreitet und ein gängiges Mittel um Software vor dem Release auf Herz, Nieren und natürlich Fehler zu testen. Da das ein sehr guter Lösungsweg für ein sehr ernstes Problem ist, nämlich fette BUGs probiert Microsoft das jetzt auch mal.

Fast!

Leider erhält der geneigte Interessent folgende Meldung:

Vielen Dank für Ihr Interesse an Windows Vista Beta 2.

Die Nachfrage ist momentan sehr hoch, daher können wir Ihre Anfrage derzeit leider nicht bearbeiten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Lieber Bill, aller Anfang ist schwer und Du hast mein vollstes Verständnis.

Leider disqualifiziert M$ sich dadurch. Jede Linux Distribution schafft es Ihre Vorabversionen an den Mann zu bringen nur M$, ein zig (trilliarden millionen) Dollar schwerer Haufen geballten IT Know Hows 😉 nicht.

Ich denke ich werde hier in unserer Firma weiterhin den Einsatz von Linux evaluieren und in Fünf Jahren nicht auf Windows Vista oder was da kommen mag Updaten sondern zu Linux migrieren.

Windows vergesslich?

Eine kleine Anekdote aus „Bill’s World“.

Ein auf einer Windows 2000 Workstation installiertes Outlook vergisst in regelmäßigen Abständen, dass dem Benutzer ein Exchange Postfach gehört.

Warum?

Windows, bzw. Outlook mag es mir nicht sagen 😦

Hierzu eine parallel aufgetretene Sache unter Linux.
Beagle, die Desktopsuche, wollte nicht mehr.

Warum?

beagled –debug –fg

Et voilá, an den Evolution Kalenderdaten blieb er hängen.
Im entsprechenden Ordner den beagle file gelöscht und alles läuft wieder.

Danke Bill,
Dank Dir ist mein Job sicher!

Ubuntu 6.06 (Dapper Drake)

Upgraded to Dapper last week.

Ich konnte mich nicht zurückhalten. Seit Flight 4 hatte ich eine separate Testinstallation und versuchte Bugs zu finden, leider war ich, bis auf einmal, zu spät. Nach dem erscheinen der Beta 2 konnte ich nicht mehr anders. Ein „sudo apt-get dist-upgrade“ lief ohne große Probleme und schon nach 2 Stunden hatte ich wieder ein vollständig funktionierendes System.

Die Fortschritte in Dapper gegenüber Breezy sind eklatant.

  • Bootet schneller
  • Gnome ist schneller
  • Bildschirmdarstellung ist schärfer
  • Anwendungen starten schneller, manche.
  • Network-Manager für mehr Wifikomfort
  • Power-Manager, better Powermanagement.
  • New laptop_mode for less energy consumption
  • … und vieles mehr

Die Liste ist lang und Dapper hat Linux dem Desktop noch einen Schritt näher gebracht. Besserer Hardwaresupport, propietäre Codecs können per „easy ubuntu“ einfach eingebunden werden (Achtung, Verfügbarkeit für Dapper prüfen, bei mir schon von Breezy vorhanden). Sehr gute Laptop Unterstützung, siehe LaptopTestingTeam im ubuntu.com wiki für eine Liste der getesteten Laptops.

Wenn man jetzt noch die M$-Mauer in den Köpfen der Menschen einreißen könnte, man braucht kein 400€ Officepaket um einen Brief zu schreiben oder die Mitgliederliste des heimischen Fußballvereins zu pflegen! Dann wären wir einen sehr großen Schritt weiter.

Als nächstes muss man sich dann dran machen Hardwarehersteller, die keinen oder nur schlechten Linuxsupport leisten, zu boykottieren. Canon landet bei mir keinen Stich mehr und da können Sie die besten Drucker und Scanner der Welt bauen. Lieber zahle ich das doppelte und unterstütze damit ein Unternehmen, welches Linux supported.

Wenn auf den CD’s der Hardwarehersteller neben M$ und MacOS auch Linux Treiber zu finden sein werden ist die Mission „free your pc“ erfolgreich abgeschlossen und es gibt keinen wirklichen Grund mehr M$ Software einzusetzen.
Ok, im Unternehmensbereich vielleicht noch in ein paar Ausnahmefällen aber Novell zeigt mit der kompletten Umstellung auf Linux, auch im Desktopbereich, das es nicht unmöglich ist.

Ich werde darauf hin arbeiten, jetzt als IT-Leiter wird das etwas einfacher.
Der erste Linux Desktop wird in unserer Werkstatt stehen. Die dortige Workstation läuft noch unter Win98 und muss nur SAP bereitstellen, SAP ist als Java Application unter Linux lauffähig, also gibt’s hier den ersten Linux Desktop 🙂

Jobmaschine Microsoft

Nun weiß ich endlich warum IT’ler immer so viele Ãœberstunden ansammeln.

Seitdem ich für ein, noch, reines Windowsnetz verantwortlich bin ist mir klar geworden warum dieser Arbeitsplatz eine Beschäftigungsgarantie mit sich bringt. Microsofts tolle Softwarepakete sorgen für immerwährende und nicht endende Arbeit.

Anstatt sich auf Optimierung und Weiterentwicklung konzentrieren zu können hält man M$ Windows, Office und Konsorten den dreiviertel Tag Händchen.

Ganz typisch, es druckt nicht.
Warum? Es hat doch das ganze letzte Jahr gedruckt.
Drucker ist OK, Workstation? OK! Anwendung, etc. Alles OK!
Vom Server lässt sich ein Testdruck starten nur die Dokumente, die von
der Workstation kommen werden nicht gedruckt.
Also Drucker anhalten, starten, etc. nix!
Radikalkur, Drucker neu installiert.
Es druckt! Genau 8 Stunden.

Am nächsten Tag stellte sich heraus, dass durch den Neustart des Spool Dienstes das Druckproblem bis zum nächsten Tag lösen lies. Also nach insgesamt drei mal Spooler neu starten an drei aufeinanderfolgenden Tagen ist jetzt seit 3 Wochen Ruhe, komisch!

Ebenso die Meldungen, der Dienst XYZ wurde wegen eines unbekannten Fehlers beendet, ist ganz toll! Was soll man damit anfangen? Man startet den Dienst neu und hofft das es läuft.

Die SAP will ich hier auch nicht verschonen. OK wir nutzen noch 4.5b aber so ein Krüppelding. Super empfindlich, super anfällig, ein wahrlich zartes Pflänzchen. Mein Wissen um SAP hält sich noch in Grenzen, aber wenn einem ständig irgendwelche Warnungen begegnen und irgendwie alles immer rot ist kann das nicht gesund sein. Unser Consulter sagt, das sei nicht schlimm, hoffentlich!

Eines steht fest, Linux kommt.
In meiner alten Firma lief der Server einfach, servierte files & mails & logs und …

…Linux rulez, vor allem auf Servern.

Der GNOU

Der GNOU ist weit verbreitet und erfreut sich meißt bester Laune. Er tipselt den ganzen Tag auf seiner Tastatur herum und hat trotzdem nie nix gemacht!

Da ich jetzt die Stelle des Sysadmin hier übernehme begegnen mir die GNOU’s jetzt täglich.

GNOU: Hallo mein Hintergrundbild ist weg und meine ganzen Dateien und hier ist alles anders….

NOFH: Moment ich schau mir das mal an….

Vor Ort die Frage des NOFH: Wurde eine Meldung angezeigt?

GNOU: Nö, ich hab nix gemacht und nix gesehen, da kam nix!

NOFH meldet den User ab und wieder an und eine FETTE MELDUNG erscheint

Zugriff verweigert

Aber es kam ja keine Meldung!

Ich hätte nie gedacht das es die Ganz Normalen Office User wirklich gibt aber zum Glück bin ich ja der Nice Operator From Heaven 😉