The early adopters trap.

MacOSX Lion LogoNachdem ich mich nicht zurückhalten konnte und, wie auch schon Leopard und Snow Leopard, direkt nach erscheinen MacOSX Lion installieren musste, sitze ich nun in der Falle. Es funktioniert noch nicht alles wirklich reibungslos und eigentlich würde ich gerne zurück zu Snow Leopard, kann aber nicht mehr, zu viel Aufwand.

Upgrade
Wie bei Apple üblich läuft erst mal alles glatt und nach dem Download war innerhalb von 30 Minuten der Spuk vorbei und für 23,99€ ein funkelnagelneues Betriebssystem installiert.

Betrieb
Als erstes Mausbewegung wieder umstellen auf alte Scrollbewegung. Auf einem Touchscreen mag das natürlich sein, aber mit einem Scrollwheel oder auf einem Trackpad ist es eher unnatürlich ungewohnt 😉 Allerdings beim Blättern durch Bilder schon toll und essentiell, ansonsten blättert man nämlich rückwärts. Schade nur, dass man nicht Maus und Trackpad getrennt voneinander konfigurieren kann.

Diverse ältere oder noch nicht aktualisierte neuere Apps quittieren ein Beenden der Anwendung mit einem Crash Report, oder noch schlimmer funktionieren nicht richtig und stürzen ständig ab. Das kenne ich so noch nicht von einem Mac! Am schlimmsten war der nicht nutzbare Livescribe Desktop, der bei Benutzung von „custom notebooks“ reproduzierbar abstürzte. Allerdings gab es hier relativ schnell, nach 2 Wochen eine neue Version die funktioniert.

Autodesk hingegen hat sich absolut disqualifiziert. Läuft gar nicht mehr! Das war vorher schon eine Katastrophe, nur englische Tastatur und Systemsprache, sowie case insensitives Mac journaled Dateisystem wird unterstützt 😦 Eine Katastrophe für jede Menge Geld, sozusagen eine Frechheit.

Alles in allem hat sich nach dem ersten HotFix Lion Update von Apple nicht viel getan, die Laufzeit unter Akku ist kürzer, der Rechner wird wärmer, ab und an nimmt er sich eine Auszeit und SMB Netzwerkfreigaben können nicht mehr durchsucht werden. Workaround EasyFind ein kostenloses Suchprogramm. Apache will kein fastcgi mehr und Java ist nicht vorinstalliert.

Trotzdem gut
Mail ist toll! iCal ist toll, wenn man den Skin durch einen silbergrauen ersetzt. Die Jahresansicht ist der Hammer. Addressbook ist gewöhnungsbedürftig, aber auch besser als vorher. Finder ist ganz gut gelungen, allerdings ist das Bewegen mehrerer Dateien komisch.

Excellent
Die neue Suche. Einfach Genial!
In Mail den Namen eingeben, aus dem Auswahlfeld auswählen und alles zu dem Kontakt wird angezeigt, ein Datum hinterher, o.ä. auswählen, etc. Sogar Postfächer (Ordner) lassen sich suchen oder durchsuchen. Im Finder funktioniert das genauso und ist absolut genial!

Der Rest
Muss noch entdeckt werden. Die Zeit, mein Feind, arbeitet aktuell eher gegen mich. Vielleicht fällt der nächste Eintrag dann etwas positiver aus…

One more thing…

Autokorrektur á la iPhone iPad in Mac OSX integriert, phantastisch! Wenn die Vorschläge manchmal auch etwas seltsam anmuten 😉

Advertisements

Collaborative Projectmanagement

Projektmanagement wird in der „alten“ Businesswelt von Microsofts Project dominiert. Es stellt sich aber die Frage ob es auch das Beste Tool für alle Aufgaben ist. Will man zum Beispiel im Team zusammenarbeiten, Dateien anängen, Links, Kommentare, Kontakte, Notizen, Mails, etc. und das ganze auch noch gemeinsam und mit Versionierung der für die Projektplanung erforderlichen Dokumente dann muss Project alleine schnell passen.

Mir sprangen dann bei der Suche im Web Tools wie projectpier, und dotproject oder phprojekt ins Auge. Auch noch diverse andere die aus unterschiedlichen Gründen ausschieden. SAAS Tools scheiden definitiv aus! Business Daten sollten innerhalb des Firmennetzes bleiben zumal man nicht weiß wie die Daten vor Ort gehalten werden. Ich brauch meinen Job noch 😉

Allerdings bin ich dann durch Zufall über ein Tool mit dem wundersamen Namen OpenGoo gestolpert.

OpenGoo is an easy to use Open Source Web Office
(Zitat aus der OpenGoo Website)

OK also von einem Web Office ist es noch ein Stück entfernt aber als einfaches Projekt und Taskmanagement mit jeder Menge Extras lässt es sich gut gebrauchen. Eine AJAX beschleunigte Web 2.0 Anwendung die einen Apache, MySQL (InnoDB) und PHP benötigt. Angenehm im Erscheinungsbild, sehr responsive und nach kurzer Einarbeitungszeit ordentlich flott zu nutzen.

Zum Glück fehlt jetzt noch LDAP oder AD Integration um das System in die vorhandene Infrastruktur einzubinden und die Benutzerverwaltung im AD zu belassen. Es macht glaube ich nicht wirklich Spaß 250 User anzulegen 😉

Ich werd dran bleiben und schauen wo die Reise hingeht. Im letzten halben Jahr hat das Projekt ordentlich Fahrt aufgenommen. Man bekommt über fengoffice auch kommerziellen Support. Hoffentlich hält sich die Sache, denn leider sind die interessant aussehenden Tools, wie Basecamp und COMINDWORK SAAS und ClockingIT ist eine ruby Anwendung. In letzteres muss ich mich dann wohl mal einarbeiten, denn ClockingIT sieht ganz vielversprechend aus, auch ein wenig klassischer mit seinem interaktiven GANTT Chart.

Wer die Wahl hat hat auch die Qual, mal sehen wo diese Qualen mich hinführen.
Auf jeden Fall nicht zu M$ Project 😉

Wo viel Schatten…

da muss ja irgendwo ein Kerzlein glimmen.

So auch bei Vista!
Ich habe zwei feine Sachen gefunden, die Microsoft wirklich gut abgekupfert hat.

  1. Die Suche im Startmenü
  2. Die Suche im Allgemeinen

Beides hat Redmond gut hingekriegt!

Mal schauen was mir in der nächsten Zeit noch so an Kerzen über den Weg leuchtet 😉

Apple Remote mit MacBook koppeln…

… ist gar nicht so leicht wie hier beschrieben…

… wenn man NICHT als Administrator arbeitet!!!

Oh man, was ist das denn?
Nirgendwo steht: „Sie müssen als Admin angemeldet sein!“
Da reicht es auch nicht in den Systemeinstellungen unter Sicherheit sein Adminkennwort einzutippen und darauf zu warten, dass die Apple Remote mit dem MacBook gekoppelt wird.

Also hier noch mal in FETT

Apple Fernbedienung mit Mac koppeln nur wenn man als Benutzer mit administrativen Rechten angemeldet ist!

Gute Nacht!

MacBook = less pain?

Ich bekomme, hoffentlich noch diese Woche, ein MacBook und werde MacOS mal antesten. Der Bekanntenkreis und die Werbefilmchen versprechen weniger Pein und mehr Produktivität, wollen wir’s hoffen!

Einige werden jetzt Fragen, warum? Da ich ja anscheinend ein glücklicher Linux User bin.
Bin ich auch! Ich möchte aber etwas ausgereiftere Software, etwas weniger rumgefrickel und geschraube, privat einfach einen Rechner der nur funktioniert! Es ist inakzeptabel für mich, wenn ich zum Mail abrufen und zwei drei anderer Kleinigkeiten, so kurz vorm zu Bett gehen, feststellen muss, dass meine SWAP nicht aktiviert wurde weil ubuntu mit den Volume-ID’s durcheinander gekommen ist und meinem Linux der Speicher ausging. Die Folge ist ein übermüdeter Admin, der auch noch nebenberuflich studiert und sowieso zu wenig Schlaf bekommt und Zeit hat. Ja ich hätte bei der stabilen Version (LTS) bleiben können um solche Probleme zu vermeiden, aber…

Na ja, vielleicht wird jetzt alles besser und ich kann mit ausgereiften, benutzerfreundlichen, optisch ansprechenden, durchdachten und Microsoft freien Anwendungen arbeiten. Man wird sehen…

Google = EierlegendeWollMilchSau

Google kann ja mittlerweile alles!

Also kann auch ich mich diesem Multitalent nicht mehr entziehen 😉
Eigentlich auf der Suche nach Online Speicherplatz über xDrive gestolpert (nebenbei gesagt nur bedingt zu empfehlen) bin ich bei Google hängengeblieben. Eigentlich nur weil die Startseite, jetzt iGoogle genannt, so schön zu konfigurieren ist und einige Gadgets bereithält, die ganz interessant sind.

Freizeitpark TripsdrillNach und nach erkundete ich dann GoogleMail, Notebook, Picasa, Webalben, Google Kalenderm, Text und Tabellen, etc. und fand es gar nicht mal schlecht! Alles schon recht gut miteinander verzahnt und integriert, nettes Äußeres und kostenlos! Wenig Werbung, keine überladenen Oberflächen mit blinkiwinki bunti leuchti alles ist so schön hier Krimskrams, aufgeräumt und übersichtlich.

Es ist zwar schwer eine Mailadresse zu bekommen, die meisten Namen sind schon vergeben, aber mit etwas Ausdauer findet man eine annehmbare Mailadresse.

Tripsdrill ÜbersichtsplanBei den Bildern freut mich, dass man Picasa Webalben aus f-spot heraus beschicken kann. Für mich als Linux Nutzer ist das toll, benötige ich doch keine extra Software, wie Picasa o.ä., sondern kann im Distributionsstandard von ubuntu bleiben. (Man kann Bilder auch direkt in andere Seiten einbinden, siehe rechts)

Google Notebook ist Klasse, weil man hier Webschnipsel sammeln und kommentieren kann, über Rechnergrenzen hinweg und auch über Browsergrenzen!

Also es lohnt sich, vor allem wegen Googlemail, als Webmailer für den Urlaub, Picasa Webalben für die Photos und Google Notebook für Webschnipsel und Linkmitnahme in die ganze Welt auf jeden Rechner.

Nachschlag, Linux Rocks on 3D

Ganz kurz noch was positives, viel mir gerade noch ein. Eigentlich der Grund warum ich überhaupt Linux auf meinem Firmennotebook nutze. Die unglaublich gute 3D Performance von Pro/Engineer Wildfire 2! Wow, das geht richtig nach vorne, überhaupt kein Vergleich zu Windows!

Ich nutze ein Sony Vaio SZ2/XP mit 2GHz Intel Core Du, 1GB RAM und einer GeForce Go 7400 und wie schon erwähnt ubuntu 6.10.

Unter Windows musste ich die Details in Pro/E ganz schön runterschrauben, unter Linux konnte ich diese vom Standard sogar nach oben korrigieren und habe jetzt ein besseres Bild, bei besserer Performance! Wohlgemerkt nutze ich eine Zwei-Schirm Konfiguration. Mein Notebook in der Dockingstation, 13,3“ 1280×800 und dann noch einen 20,1“ Benq FP202W mit 1680×1050, da hat der Zwerg ganz schön Arbeit 😉

Also diese Kombi kann ich nur empfehlen, macht Spaß damit zu arbeiten!

In diesem Sinne

Good bye Bill!