Ubuntu 6.06 (Dapper Drake)

Upgraded to Dapper last week.

Ich konnte mich nicht zurückhalten. Seit Flight 4 hatte ich eine separate Testinstallation und versuchte Bugs zu finden, leider war ich, bis auf einmal, zu spät. Nach dem erscheinen der Beta 2 konnte ich nicht mehr anders. Ein „sudo apt-get dist-upgrade“ lief ohne große Probleme und schon nach 2 Stunden hatte ich wieder ein vollständig funktionierendes System.

Die Fortschritte in Dapper gegenüber Breezy sind eklatant.

  • Bootet schneller
  • Gnome ist schneller
  • Bildschirmdarstellung ist schärfer
  • Anwendungen starten schneller, manche.
  • Network-Manager für mehr Wifikomfort
  • Power-Manager, better Powermanagement.
  • New laptop_mode for less energy consumption
  • … und vieles mehr

Die Liste ist lang und Dapper hat Linux dem Desktop noch einen Schritt näher gebracht. Besserer Hardwaresupport, propietäre Codecs können per „easy ubuntu“ einfach eingebunden werden (Achtung, Verfügbarkeit für Dapper prüfen, bei mir schon von Breezy vorhanden). Sehr gute Laptop Unterstützung, siehe LaptopTestingTeam im ubuntu.com wiki für eine Liste der getesteten Laptops.

Wenn man jetzt noch die M$-Mauer in den Köpfen der Menschen einreißen könnte, man braucht kein 400€ Officepaket um einen Brief zu schreiben oder die Mitgliederliste des heimischen Fußballvereins zu pflegen! Dann wären wir einen sehr großen Schritt weiter.

Als nächstes muss man sich dann dran machen Hardwarehersteller, die keinen oder nur schlechten Linuxsupport leisten, zu boykottieren. Canon landet bei mir keinen Stich mehr und da können Sie die besten Drucker und Scanner der Welt bauen. Lieber zahle ich das doppelte und unterstütze damit ein Unternehmen, welches Linux supported.

Wenn auf den CD’s der Hardwarehersteller neben M$ und MacOS auch Linux Treiber zu finden sein werden ist die Mission „free your pc“ erfolgreich abgeschlossen und es gibt keinen wirklichen Grund mehr M$ Software einzusetzen.
Ok, im Unternehmensbereich vielleicht noch in ein paar Ausnahmefällen aber Novell zeigt mit der kompletten Umstellung auf Linux, auch im Desktopbereich, das es nicht unmöglich ist.

Ich werde darauf hin arbeiten, jetzt als IT-Leiter wird das etwas einfacher.
Der erste Linux Desktop wird in unserer Werkstatt stehen. Die dortige Workstation läuft noch unter Win98 und muss nur SAP bereitstellen, SAP ist als Java Application unter Linux lauffähig, also gibt’s hier den ersten Linux Desktop 🙂

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