Jobmaschine Microsoft

Nun weiß ich endlich warum IT’ler immer so viele Ãœberstunden ansammeln.

Seitdem ich für ein, noch, reines Windowsnetz verantwortlich bin ist mir klar geworden warum dieser Arbeitsplatz eine Beschäftigungsgarantie mit sich bringt. Microsofts tolle Softwarepakete sorgen für immerwährende und nicht endende Arbeit.

Anstatt sich auf Optimierung und Weiterentwicklung konzentrieren zu können hält man M$ Windows, Office und Konsorten den dreiviertel Tag Händchen.

Ganz typisch, es druckt nicht.
Warum? Es hat doch das ganze letzte Jahr gedruckt.
Drucker ist OK, Workstation? OK! Anwendung, etc. Alles OK!
Vom Server lässt sich ein Testdruck starten nur die Dokumente, die von
der Workstation kommen werden nicht gedruckt.
Also Drucker anhalten, starten, etc. nix!
Radikalkur, Drucker neu installiert.
Es druckt! Genau 8 Stunden.

Am nächsten Tag stellte sich heraus, dass durch den Neustart des Spool Dienstes das Druckproblem bis zum nächsten Tag lösen lies. Also nach insgesamt drei mal Spooler neu starten an drei aufeinanderfolgenden Tagen ist jetzt seit 3 Wochen Ruhe, komisch!

Ebenso die Meldungen, der Dienst XYZ wurde wegen eines unbekannten Fehlers beendet, ist ganz toll! Was soll man damit anfangen? Man startet den Dienst neu und hofft das es läuft.

Die SAP will ich hier auch nicht verschonen. OK wir nutzen noch 4.5b aber so ein Krüppelding. Super empfindlich, super anfällig, ein wahrlich zartes Pflänzchen. Mein Wissen um SAP hält sich noch in Grenzen, aber wenn einem ständig irgendwelche Warnungen begegnen und irgendwie alles immer rot ist kann das nicht gesund sein. Unser Consulter sagt, das sei nicht schlimm, hoffentlich!

Eines steht fest, Linux kommt.
In meiner alten Firma lief der Server einfach, servierte files & mails & logs und …

…Linux rulez, vor allem auf Servern.